Oris

Die Geschichte mechanischer Innovation

In seiner 110-jährigen Geschichte war Oris stets ein Vorreiter in der Entwicklung mechanischer Werke.  

Zwischen 1904 und 1981 stellte das Unternehmen 229 Kaliber her. 1938 entwickelte Oris das Kaliber 373, den Pointer Kalender, der ein Aushängeschild des Unternehmens wurde. Nach dem Management-Buy-out 1982 führten Dr. Portmann und Herzog die Produktion des Pointer Kalenders wieder ein und machten ihn zum Symbol der Oris Renaissance.

Das Kaliber 652 war 1968 das erste Uhrwerk mit Stiftankerhemmung, das vom angesehenen Observatoire Astronomique et Chronométrique in Neuchâtel zertifiziert wurde. Zwei Jahre später, im Jahr 1970, produzierte Oris seinen ersten Chronographen: das Handaufzugskaliber 725. 1982 stellte Oris die Herstellung eigener Werke ein.

Stattdessen konzentrierte man sich auf die Entwicklung von Komplikationen. Diese wurden hausintern entwickelt und konstruiert, während die Fertigung extern von ETA und später auch von Sellita übernommen wurde. So wurde die Oris Philosophie aus dem Jahr 1904 fortgeführt.

Eine Serie bahnbrechender Komplikationen begann 1988 mit dem Kaliber 418 und seinem mechanischen Alarm. Nach Monaten akribischer Entwicklungsarbeit gelang es, den hellen, klangvollen Alarmton zu perfektionieren. Bis 1993 brachte Oris weiterentwickelte Uhrwerke mit hauseigenen Funktionen wie der kleinen Sekunde, Datumsfenster oder Pointer Date heraus. Einen weiteren Schritt machte Oris 1995 mit seinem ersten Regulator-Werk, dem Kaliber 649. Eines der bisher anspruchsvollsten Werke kam 1996 auf den Markt: das Kaliber 581. Es war ausgestattet mit kleinen Zifferblättern je für den Pointer Kalender, die Pointer Day-Funktion, die Anzeige einer zweiten Zeitzone sowie mit einer Mondphasenanzeige und einem Sekundenzeiger aus der Mitte. 1999 folgte dann die erste Pointer Day, Kaliber 645.

Innovation durch einen Sprung in die Vergangenheit

1997 entwickelte Oris ein revolutionäres Modul, das es so in der Uhrenindustrie noch nie gegeben hatte: das Kaliber 690, basierend auf ETA 2836-2. Dieser Worldtimer ermöglichte erstmals, die lokale Zeit durch Plus- und Minus-Drücker an der Seite des Gehäuses im 1-Stunden-Schritt anzupassen. Außerdem konnte das Datum einen Tag zurückgestellt werden, falls es die Anpassung der Zeitzone erforderte. Diese von Oris erstmals präsentierte Funktion wurde seither von vielen anderen Marken übernommen.

Eine wiederbelebte Tradition

Nach dem Kaliber 690 beschäftigte sich Oris mit neuen Gehäusedesigns und innovativen Materialien. Eine Reihe technischer Neuerungen führte 2009 zur Vorstellung der ersten 24-Stunden-Fliegeruhr von Oris. Das Modell mit dem Kaliber 653 zeigt ein 24-Stunden-Zifferblatt. Ein Jahr darauf präsentierte Oris seine erste Uhr mit retrogradem Datum: das Kaliber 735.

Oris schritt weiter voran und machte 2013 mit dem Launch des Kalibers 761 auf sich aufmerksam. Das Modell, auch bekannt als Pointer Moon, war die erste mechanische Uhr, die sowohl die Mondphasen als auch die relative Stärke der Tide anzeigte – zwei wichtige Funktionen für Taucher.

Oris Kaliber 110 und 111 – Die erste Kombination dieser Art

In seinen 110 Jahren Geschichte hat Oris sich immer wieder als sehr innovative Uhrenmarke bewiesen. Der Traum seiner Gründer, stets hochwertige Produkte herzustellen und diese für ein fairen Preis anzubieten, inspiriert und motiviert das Unternehmen noch heute. Oris hat sich ausserdem immer daran orientiert, Uhren mit Funktionen herzustellen, die für den Träger im Alltag einen praktischen Nutzen haben.

Im Jahr 2014, 35 Jahre nach dem Launch des letzten hauseigenen Werks und zum 110. Firmenjubiläum, präsentierte Oris das Kaliber 110: ein Werk mit Handaufzug und einer einzigartigen Kombination verschiedener Komplikationen. Die Kombination einer 10-Tage-Gangreserve und einer patentierten, nicht-linearen Gangreserveanzeige, die über ein einziges Federhaus angetrieben werden, festigte nicht nur den Ruf von Oris als innovatives Unternehmen. Es war gleichzeitig der Startschuss für den Wiedereinstieg des Schweizer Uhrenherstellers in die hauseigene Werkentwicklung.

Die Neuheit von 2015, das Kaliber 111, ist der logische, nächste Schritt. In den letzten Jahren hat Oris viel in Ressourcen investiert, um die Tradition der Werksherstellung wiederzubeleben. Dabei ging es auch um die Industrialisierung der Herstellungsprozesse. Während Kaliber 110 auf 220 Stück limitiert war, wird Kaliber 111 mit eigenen Werkzeugen in Serienproduktion hergestellt. Die enge Zusammenarbeit mit den modernsten Schweizer Unternehmen für Mikrotechnik macht diesen Prozess möglich.

Kollektion

  • Oris Artelier Skeleton

    Oris Artelier Skeleton

  • Oris Classic Date

    Oris Classic Date

  • Oris Artelier Date Diamonds

    Oris Artelier Date Diamonds

  • Oris Big Crown Complication

    Oris Big Crown Complication

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Uhren von Oris sind in unseren Boutiquen in Luzern oder nach Vereinbarung erhältlich.